Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Institut für Umweltphysik

Institut für Umweltphysik


Adresse

Anschrift:
Institut für Umweltphysik
Im Neuenheimer Feld 229
D-69120 Heidelberg
 
Tel. + 49 6221 54-63 50
Fax + 49 6221 54-64 05
email: sekretariat@iup.uni-heidelberg.de

Über uns

Seit 1975 steht der Begriff "Umweltphysik" für eine Forschungsrichtung die sich in den 1950er Jahren aus der Entwicklung und Anwendung kernphysikalischer Messmethoden zur Untersuchung des Klimasystems der Erde widmet. Unsere wissenschaftliche Mission als Teilgebiet der Physik sind Fragestellungen die den Fluß von Energie und Materie in unserer Umwelt untersuchen. Unsere aktuellen Forschungsrichtungen sind die Physik und Chemie der Atmosphäre und Fernerkundung (Prof. André Butz), terrestrische komplexe Systeme und ihre Modellierung (Prof. Kurt Roth), aquatische Prozesse und die Klimavergangenheit der Erde(Prof. Norbert Frank und Prof. Werner Aeschbach-Hertig). Des weiteren sind die Bildverarbeitung in den Umweltwissenschaften am Interdisziplinären Zentrum für wissenschaftliches Rechnen der Universität (Prof. Bernd Jähne und Prof. Carsten Rother), die Fernerkundung der Atmosphäre am Max Planck Institut für Chemie in Mainz (Prof. Thomas Wagner) und die Erforschung von Aerosolen am Karlsruhe Institut für Technologie (Prof. Thomas Leisner) der Umweltphysik assoziiert. Weitere inhaltliche Anbindungen bestehen mit dem Curt Engelhorn Zentrum in Mannheim (Klaus - Tschira Labor für AMS Radiokohlenstoff-Messungen). Die Forschungsaktivitäten erstrecken sich somit über ein weites Themenfeld hinsichtlich der Umweltbereiche als auch der Methoden. Erforscht werden die Physik von Transport- und Mischungsvorgängen in der Atmosphäre, in Böden, im Ozean, in Grund- und Binnengewässer, und in Gletschereis. Weitere Schwerpunkte sind die Budgets von Treibhausgasen, die Verteilung reaktiver Spurengase und der Strahlungstransport. Die Bewegung von Wasser, gelösten Stoffen und von Wärme bildet einen wichtigen Baustein in Bezug auf die Auswirkungen globaler Umwelt- und Klimaänderungen heute und in der Vergangenheit. Messmethoden sind Massenspektrometrie und Absorptionsspektrometrie, Fernerkundung von Satelliten, Bodenradar, sowie digitale Bild- und Zeitreihenanalyse. Beobachtungen und Modellierung dynamischer Vorgänge in Umweltsystemen münden in die numerische Simulation von Umweltprozessen. Typisch für unsere Forschung sind Messkampagnen im Feld unter von der Natur vorgegebenen Bedingungen. Hiermit sind neben kleinräumigen oder regionalen Experimenten durchaus auch große Untersuchungsskalen von der Nord- bis zur Südpolarregion zu verstehen. Unsere Forschung ist eingebettet in zahlreiche nationale und internationale Projekte getragen durch Drittmittel von der DFG, dem BMBF, der EU und von Stiftungen. Ein wesentlicher Teil der Forschung wird von Studierenden und jungen Physikerinnen und Physikern im Rahmen ihrer Projektarbeiten geleistet.

Direktorium: direktorium@iup.uni-heidelberg.de

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